Details

Satzung des Kirchenchores “St. Marien“ Dortmund-Obereving


§ 1

Name und Sitz des Chores

1. Der Chor, der Mitglied des Diözesanen Cäcilienverbandes (DCV) ist, benennt sich nach der Kirche, an der er besteht, sein offizieller Name lautet:

  Kirchenchor „St. Marien“
  Dortmund-Obereving

2. Der Sitz des Chores ist 44339 Dortmund, (Obereving).

§ 2

Orientierung, Aufgaben, öffentliches Auftreten

1.    Der Kirchenchor orientiert sich an den offiziellen kirchenmusikalischen Weisungen der Welt- und Bistumskirche.

2.    Zu den vornehmsten Aufgaben des Kirchenchores gehört die Mitfeier und Mitgestaltung der Gottesdienste.

3.    Die Kirchenmusikalischen Aufgaben umfassen die verschiedenen Arten alter und neuer, ein- und mehrstimmiger Kirchenmusik.
Hierzu gehört die Gründung (soweit möglich) einer Schola zwecks Pflege und Weiterentwicklung des gregorianischen Chorals, sowie der Einübung von Wechselgesängen mit der Gemeinde. Der Chor sollte auch über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus kirchenmusikalisch tätig sein.

4.    Der Kirchenchor nimmt an Veranstaltungen im Dekanat teil, soweit diese mit den Planungen in der eigene Gemeinde vereinbar sind.

5.    Neben der Mitwirkung bei gottesdienstlichen Feiern kann der Chor auch (innerhalb und außerhalb der Gemeinde) an anderen musikalischen Darbietungen teilnehmen bzw. Konzerte veranstalten.

6.    Neben kirchlichem Liedgut werden zur Bereicherung des Chorgesanges auch weltliche Lieder einstudiert.

7.    Die regelmäßig stattfindenden Proben des Chores dienen der Einstudierung von Liedbeiträgen. Die Probenarbeit schließt jedoch Geselligkeit nicht aus, sie soll dazu beitragen, dass das Gemeinschaftsgefühl der Chormitglieder gefördert wird.

§ 3

Gemeinnützlichkeit

1.    Der Chor verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Chor ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Chores dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Chores. Es darf keine Person durch Abgaben, die dem Zweck des Chores fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.    Alle Inhaber von Chorämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 4

Mitglieder

1.    Der Kirchenchor besteht aus folgenden Mitgliedern:

  a) aktive Mitglieder
  b) passive Mitglieder
  c) fördernde Mitglieder
  d) Ehrenmitglieder

zu a)    Aktiv sind alle singenden Mitglieder, die regelmäßig an den Proben und Auftritten des Chores teilnehmen.

zu b)    Passiv sind diejenigen aktiven Mitglieder, die entschuldigt den Proben und Auftritten während eines absehbaren Zeitraums (höchstens 18 Monate) fernbleiben. Die passive Zeit wird, soweit der Beitrag weiter gezahlt wird, bei Jubiläen angerechnet.

zu c)    Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Bestrebung des Chores unterstützen wollen, ohne selbst zu singen.

zu d)    Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die sich um den Chor verdient gemacht haben und vom Vorstand entsprechend ernannt wurden. Sie sind ab Ernennung „Beitragsfrei“ zu führen.

§ 5

Ehrungen

1.    Ehrungen werden vorgenommen nach langjähriger aktiver Mitgliedschaft und bei besonderen Anlässen. Es handelt sich hierbei um Ehrungen, die entsprechend

  a) der DCV-Ordnung
  b) interner Regelung

    durchgeführt werden.

zu a)    Ehrungen, entsprechend der DCV-Ordnung, werden durchgeführt nach 25-, 40- und 50-jähriger Sängertätigkeit. Dem Mitglied wird hierbei eine Urkunde und eine Anstecknadel in Silber (25 Jahre) bzw. Gold (50 Jahre) ausgehändigt.

zu b)    Vereinsinterne Ehrungen erfolgen

- nach 10-, 20- und 30-jähriger Mitgliedschaft in Kirchenchören

- nach verdienstvollen Tätigkeiten für die Chorgemeinschaft, wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die weit über das normale Maß der Sängertätigkeit hinausgehen

2.    Die Ehrungen sind bei der nächsten Jahreshauptversammlung des Kirchenchores oder bei einer anzuberaumenden Jubiläumsveranstaltung durchzuführen. Ehrungen, die im Verhinderungsfall bei der Jahreshauptversammlung nicht vorgenommen werden konnten, sind ggf. bei einer der nächsten Chorproben vorzunehmen.

3.    Zur Ehrung anstehende Mitglieder werden über ihre bevorstehende Ehrung rechtzeitig unterrichtet.

    Die Sängertätigkeit aus Nicht-Kirchenchören, wird vereinsintern mit angerechnet, soweit noch keine Ehrungen erfolgten. Ehrungen durch den DCV können dagegen nur bei entsprechender Kirchenchorzugehörigkeit erfolgen.

§ 6

Pflichten der Mitglieder

1.    Die aktiven Mitglieder verpflichten sich zum regelmäßigen Probenbesuch, zur Mitgestaltung der Gottesdienste sowie zur Teilnahme an sonstigen Veranstaltungen bei denen der Chor mitwirkt.

§ 7

Rechte der Mitglieder

1.    Aktive, passive und Ehrenmitglieder nehmen an der Jahreshauptversammlung des Kirchenchores teil. Sie haben das Recht der Antragstellung und Abstimmung. Aktives Wahlrecht besitzen alle Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Passives Wahlrecht besitzen alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr Vollendet haben.

2.    Fördernde Mitglieder nehmen stimmberechtigt mit den aktiven, passiven und Ehrenmitgliedern an den Vollversammlungen des Kirchenchores teil. Sie werden bei besonderen Anlassen einberufen.

3.    Fördernde Mitglieder erhalten nach jeder Jahreshauptversammlung eine schriftliche Mitteilung über den Verlauf und das Ergebnis dieser Versammlung.

4.    Allen Mitgliedern sind bei folgenden Anlassen Glückwünsche des Chores zu übermitteln:

a)    Geburtstage:
    50 Jahre
    60 Jahre
    70 Jahre
danach alle 5 Jahre

b)    bei grünen Hochzeiten, Silber- bzw. Goldhochzeiten, wobei auf Wünsch und terminlicher Möglichkeit auch gesungen wird.

Diesbezügliche Wünsche sollten frühzeitig beim Vorstand eingegangen sein, um die Termine entsprechend einplanen zu können.

5.    Für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder des Chores ist einmal im Jahr eine Messe zu gestalten.

§ 8

Aufnahme – Ausschluss

1.    Aktives Mitglied des Chores können alle interessierten Sängerinnen und Sänger werden, die mindestens 14 Jahre alt sind. Ob dem Aufnahmeantrag entsprochen wird, entscheidet der Chorleiter im Einvernehmen mit dem Vorstand. Voraussetzung sind gesanglich-musikalische Eignung und die Bereitschaft zur Einordnung in die Chorgemeinschaft. Die Aufnahme in den Chor ist schriftlich mittels Vordruck zu beantragen. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

2.    Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Chor ausgeschlossen werden.
Ein grober Verstoß liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied den Zielen des Chores entgegen arbeitet. Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor den Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von 2 Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft er sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
    a)    durch freiwilligen Austritt
    b)    durch Tod
    c)    durch Ausschluss

zu a) Das Austrittsbegehren eines Mitgliedes sollte dem Chor schriftlich mitgeteilt werden. Der Beitrag ist bis zum Austrittsdatums zu entrichten. Eine mündliche formulierte Austrittserklärung wird, wenn sie unter Zeugen gegeben wurde, ebenfalls anerkannt. Bereits gezahlte Beiträge werden nicht erstattet.

§ 9

Der Vorstand

1.    Der Vorstand bilden 6 Mitglieder

a) der Präses, oder sein Vertreter
b) der Chorleiter
c) der geschäftsführende Vorsitzende
d) der stellvertretende Vorsitzende
e) der Schriftführer
f) der Kassenwart
g) Beisitzer
h) Beisitzer

Die unter g und h genannten Beisitzer werden vom geschäftsführenden und erweiterten Vorstand bestimmt bzw. Gewählt.
Aufgabe der Beisitzer ist es, sich in Vorstandsarbeit einzuarbeiten bzw. Tätigkeiten entsprechend ihrer Fähigkeiten auszuüben. Ferner verfügen die Beisitzer über Stimmrecht.

Ihre Tätigkeit endet

a) bei einer regulären Vorstandsfunktion durch Wahl in der JHV
b) durch freiwillige Aufgabe

Die Beisitzertätigkeit beträgt drei Jahre. Mehrfache Wiederwahl ist zulässig.

2.    Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus den Mitgliedern, die unter a bis h genannt sind, deren Vertretern und soweit vorhanden Notenwart, Pressewart, Vergnügungswart und Jugendvertreter.

3.    Der geschäftsführende Vorstand wird durch die aktiven Mitglieder, passive und Ehrenmitglieder des Chores mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder muss vom Präses bestätigt werden. Bei Nichtbestätigung eines dieser Mitglieder muss eine Neuwahl erfolgen. Mehrfache Wiederwahl ist zulässig. Die Amtsperiode beträgt 3 Jahre.

Die Wahlen erfolgen in zwei Blöcken, die sich folgendermaßen aufteilen:

    Block I

    1. Vorsitzende/r, 2. Schriftführer/in, 1. Kassierer/in, 2. Notenwart/in,
    1. Pressewart/in, 2. Vergnügungswart/in, 1. Jugendvertreter/in

    Block II

    2. Vorsitzende/r, 1. Schriftführer/in, 2. Kassierer/in, 1. Notenwart/in,
    2. Pressewart/in, 1. Vergnügungswart/in, 2. Jugendvertreter/in

    Block II wird beginnend mit dem Jahr 1992 immer ein Jahr vor Block I gewählt.

4.    Die Anstellung des Chorleiters erfolgt nach den Bestimmungen der Erzdiözese Paderborn

5.    Bei längerem Ausfall des Chorleiters (durch Krankheit, Kündigung, höhere Gewalt, persönliche Gründe und dgl.) obliegt es dem Vorstand im Einvernehmen mit dem Präses, ersatzweise einen vorläufigen Chorleiter zu engagieren, um den Bestand des Chores nicht zu gefährden.

§ 10

Aufgaben des Vorstandes

1.    Der Präses, ist der Pfarrer der Gemeinde, der über alle wichtige Vorhaben und Entscheidungen, soweit er bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, zu informieren ist. Seine Zustimmung ist ggf. nachträglich einzuholen. Er ist zuständig für die geistliche Betreuung und liturgische Fortbildung der aktiven Mitglieder.

2.    Der Chorleiter trifft die Auswahl der Kompositionen. Er ist verpflichtet, alle Chorsätze gut einzustudieren. Die Auftritte bei Gottesdiensten, Konzerten oder anderen Veranstaltungen sind mit dem Präses und dem Vorstand abzustimmen.
Die reinen Fahrtkosten, die dem Chorleiter durch seine Teilnahme an einem Chorausflug entstehen, übernimmt die Chorkasse.

3.    Der geschäftsführende Vorsitzende vertritt die Interessen des Chores nach innen und außen und sorgt für eine gute Gemeinschaft. Er ist für alle organisatorischen Belange im Chor sowie bei durchzuführenden Veranstaltungen verantwortlich.
Wichtige, außergemeindliche Choraktivitäten, die zur folge haben, daß für die Gestaltung der/des Gottesdienste (s) in der eigenen Pfarrkirche ein zusätzlicher Organist bestellt werden muß, sind dem Pfarrer rechtzeitig mitzuteilen. Stimmt er der vorbez. Choraktivität zu, übernimmt die Gemeinde die Auslagen für den zusätzlichen Organisten.

4.    Der Schriftführer

a) führt Protokoll über alle Veranstaltungen des Chores
b) führt Protokoll über alle Beschlüsse bei Vorstandssitzungen und Versammlungen
c) führt den Schriftverkehr durch
d) schreibt den Jahresbericht

Um die zielorientierte Chorarbeit zu unterstützen, ist die Anwesenheit der Chormitglieder formlos zu erfassen. Der Vorstand bestellt zu diesem Zweck ein Mitglied, das eine Anwesenheitsliste führt, in der die Beteiligung an den Proben und an den Auftritten zu vermerken ist.

5. Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Kirchenchores, sorgt für den regelmäßigen Eingang der Beiträge, tätigt Einnahmen und Ausgaben nach Anweisung des geschäftsführenden Vorsitzenden und erstattet der Jahreshauptversammlung den Kassenbericht.

Im Kassenbericht sind besonders aufzuführen :

   - die Mitgliederbeiträge
   - zweckgebundene Spenden

Über die Verwendung der Spenden, die der Vergnügungskasse zugedacht sind, befindet der erweiterte Vorstand in eigener Zuständigkeit.

6    Erweiterter Vorstand
Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes unterstützen den Vorsitzenden bei der Wahrnehmung aller organisatorischen Aufgaben, insbesondere bei der Realisierung von Fest- und Konzertveranstaltungen, sie helfen Beschlüsse zu verwirklichen bzw. Umzusetzen.

7.    Der Pressewart sorgt für die rechtzeitige Bekanntgabe wichtiger Termine und Veranstaltungen. Texte und Bilder für die Presse sollten vor der Veröffentlichung vom Vorsitzenden, dem Präses oder dem Schriftführer eingesehen werden.

§ 11

Die Kassenprüfer

1.    Bei jeder Jahreshauptversammlung ist jeweils ein Kassenprüfer für eine Amtsperiode von zwei Jahren zu wählen. Erster Prüfer wird jeweils der amtsältere Kassenprüfer. Die Kassenprüfer haben die Revision der Chorkasse und der Vergnügungskasse vorzunehmen und das Ergebnis der Überprüfung der Jahreshauptversammlung mitzuteilen. Kassenprüfer dürfen nicht gleichzeitig Vorstandsmitglieder sein.

§ 12

Haftung für Verschulden

1.    Für Verpflichtungen des Chores aus Rechtsgeschäften des Vorstandes haftet nur das Vermögen des Chores, nicht aber die Mitglieder.
Die persönliche Haftung des im Namen des Chores handelnden Vorstandsmitgliedes bleibt davon unberührt.
Der Chor wird nach außen vertreten durch

a)    den Präses
b)    den geschäftsführenden Vorsitzenden
c)    den Chorleiter

    Der Vorstand ist ermächtigt, Chorausgaben zu veranlassen bzw. Verbindlichkeiten bis zu einer Gesamthöhe von 1.200,00 € pro besonderen Anlass einzugehen. Dieser Betrag wird jeweils der Inflationsrate angepasst.

Diesbezügliche Ausgaben und Verbindlichkeiten sind z.B.:

a)    kosten für Konzerte mit Solisten und deren Begleitung
b)    spenden für die eigene Kirche oder anderen kirchlichen Zwecken
c)    Übernahme von Kosten bei Ausflügen und Bildungsfahrten (nur für aktive, passive und Ehrenmitglieder des Chores), fördernde Mitglieder können auf Antrag mit eingeschlossen werden. Ergibt die Vorkalkulation, dass die zu erwartenden Veranstaltungskosten voraussichtlich 1.200,00 € übersteigen werden, obliegt der Jahreshauptversammlung die Entscheidung, ob die geplante Veranstaltung durchgeführt werden soll. Es genügt die Einfache Mehrheit.

§ 13

Jahreshauptversammlung/Außerordentliche Versammlung

1.    Die Jahreshauptversammlung ist einmal jährlich einzuberufen, möglichst in den ersten 3 Monaten des Kalenderjahres.
Sie ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen mit Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

2 Der Jahreshauptversammlung obliegt :

a)    die Entgegennahmen des Rechenschaftsberichtes des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters, des Jahresberichtes und des Kassenberichtes sowie des Berichtes der Kassenprüfer und die Entlastung des Vorstandes.

b)    die Wahl der Vorstandsmitglieder, soweit es termingemäß erforderlich ist und die Bestellung der Kassenprüfer gem. § 11.

c)    die Beratung und Beschlussfassung über zu verhandelnde Anträge, die mindestens eine Woche vor Beginn der Jahreshauptversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein müssen.

d)    die Festlegung des Mitgliederbeitrages.

3.    Außerordentliche Versammlung

Die außerordentliche Versammlung ist einzuberufen:

a)    bei vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes, binnen 3 Monaten

b)    wenn 2/3 der aktiven Mitglieder des Chores dies verlangt.

4.    Wahlen

a)    zur Gültigkeit von Wahlen und Beschlüssen ist die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präses oder bei dessen Abwesenheit sein Vertreter.

b)    die Abstimmung erfolgt durch Handaufheben, wenn nicht 1/5 der anwesenden Mitglieder schriftliche Abstimmung verlangt. Bei mehreren Kandidaten ist eine schriftliche Abstimmung erforderlich.

c)    ergänzende Bestimmungen zu der Satzung können nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden (vergl. §17) in einer dafür angesetzten Versammlung, mit nur diesem Tagesordnungspunkt.

d)    Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind vom Schriftführer niederschriftlich aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung und vom Schriftführer zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift. Jedes Chormitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

Die Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienen Anzahl der Mitglieder beschlussfähig.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 14

Anschaffung und Auslagen

1.    Chorleiter und Vorstand bestimmen in gegenseitigem Einvernehmen, welches Notenmaterial für die Chorarbeit zu Lasten der Chorkasse beschafft werden soll.

2.    Die Kirchengemeinde St. Marien Obereving übernimmt alle Kosten, die für die Bereitstellung und Unterhaltung eines geeigneten Probensaales mit Klavier oder Flügel anfallen und ggf. zu erstatten sind.

§ 15

GEMA-Verpflichtungen

1.    Die Verpflichtung des Kirchenchores gegenüber der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (GEMA) ist vertraglich mit den Diözesen des Bundesgebietes geregelt. Hiernach ist der Kirchenchor verpflichtet, neben der Musik im Gottesdienst auch außergottesdienstliche Aufführungen an die GEMA zu melden.

§ 16

Auflösung

1.    Die Auflösung des Kirchenchores kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Für einen Auflösungsbeschluß ist eine ¾ Mehrheit aller anwesenden Mitglieder erforderlich.
Ist die Auflösung eingetreten, übergibt der Kassierer, der Notenwart und der Schriftführer alle Gelder, Noten und Niederschriften sowie alle Schlüssel an den Präses gegen Quittung. Alle sonstigen Anschaffungen, z.B. Klavier, Kassenbestand, Notenschränke etc. gehen in das Eigentum der Kirchengemeinde über.

2.    Treten in einem Kirchenchor Zustände ein, die den Leitlinien dieser Satzung zuwiderlaufen, ist dies durch den Präses über den Diözesanpräses an die Bischöfliche Behörde zu berichten, die dann die Auflösung des Chores, auch gegen den Willen der Mitglieder, anordnen kann. Einspruch gegen die Auflösung ist innerhalb von zwei Wochen ab Zugang der Auflösemitteilung zulässig. Die Entscheidung hierüber liegt beim zuständigen kirchlichen Schiedsgericht.

§ 17

Ergänzende Bestimmungen

1.    Ergänzende Bestimmungen, soweit sie erforderlich sind, dürfen nicht im Widerspruch zu diesen Satzungen stehen und müssen dem Diözesanpräses zur Genehmigung vorgelegt werden.

§ 18

Schlussbestimmung

1.    Diese eigene Satzung des Kirchenchores St. Marien Dortmund-Obereving tritt am 01.01.1987 in Kraft. Jedem Mitglied ist eine Ausfertigung der Satzung zur eigenen Verwendung auszuhändigen.

2.    Die weitere Anwendung der Rahmensatzung für Kirchenchöre vom 01.08.1977 durch den Kirchenchor St. Marien Obereving entfällt somit ab 01.01.1987.

< Stand Februar 2005 >

 


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